11. September 2026

Deutscher Schauspielpreis 2026:
Berlin im Gefühlsrausch

11. September 2026

Deutscher Schauspielpreis 2026:
Berlin im Gefühlsrausch

550 Gäste. Unzählige Geschichten. Und ein Abend, an dem nicht die Scheinwerfer das größte Strahlen erzeugten, sondern die Menschen darunter. Am 11. September 2026 verwandelte sich das Pullman Berlin Schweizerhof in eine Bühne aus Leidenschaft, Wertschätzung, Haltung und außergewöhnlicher Schauspielkunst. Der Deutsche Schauspielpreis ehrte Talente, die Figuren nicht nur verkörpern, sondern ihnen eine Seele geben. Seit 2012 steht diese Auszeichnung für die Kraft des Erzählens und für jene, die uns lachen, zweifeln, hoffen und manchmal sprachlos zurücklassen. Zwischen bewegenden Dankesreden, überraschenden Begegnungen und verdientem Applaus wurde spürbar, wie viel ein einziger Auftritt verändern kann. Später übernahmen Musik, Tanz und Karaoke die Regie. Was blieb, war weit mehr als ein glamouröser Abend: die Erinnerung daran, wie sehr Geschichten Menschen verbinden. Ein besonderes Erlebnis, das Allianz Kundler als Sponsor unterstützte.

Neugierig auf mehr? Erfahren Sie alles über diesen besonderen Abend.

Eine Frage der Besetzung

„Miteinander und füreinander.“ Was auf der Bühne wie ein Versprechen klang, erzählt von einer Haltung, die weit über die Filmwelt hinausreicht. 20 Jahre BFFS und 15 Jahre Deutscher Schauspielpreis stehen für die Vision, gemeinsame Interessen zu vertreten, füreinander einzustehen und Talenten den Raum zu geben, den sie verdienen. Nicht der Bekanntheitsgrad zählt, sondern das, was Menschen mit ihrer Kunst bewegen. Ein Gedanke, der auch Yasemin und David Patrick Kundler verbindet. Mit Allianz Kundler haben sie selbst bereits 20 Jahre Unternehmensgeschichte gefeiert, geprägt von Vertrauen, Verantwortung und menschlichen Begegnungen. Denn ob auf der Bühne oder mitten im Leben: Hinter jeder außergewöhnlichen Leistung steckt mehr als nur Talent. Es braucht Mut, seinen eigenen Weg zu gehen. Und Menschen, die nicht nur applaudieren, wenn man ankommt, sondern auch an einen glauben, wenn der Weg noch ungewiss ist.

Recap Video

Glamour. Gänsehaut. Große Gefühle.
DER DSP 2026 IN EINEM REEL.

Großes Kino, ganz ohne Drehbuch. Der Deutsche Schauspielpreis 2026 brachte Glamour, Gänsehaut und große Gefühle ins Pullman Berlin Schweizerhof. Zwischen Blitzlichtgewitter, bewegenden Dankesreden und tosendem Applaus wurden Menschen gefeiert, die Geschichten zum Leben erwecken. Und nach der Preisverleihung? Übernahmen Beats, Karaoke und DJ-Vibes die Regie. Das Recap Reel fängt ein, was kein Drehbuch besser hätte schreiben können: echte Emotionen, inspirierende Begegnungen und die Magie eines Abends, der noch lange nachklingt.

Bettina Zimmermann
Bettina Zimmermann

Bettina Zimmermann

Schauspielerin

Eckdaten

Alle Fakten auf einen Blick

Große Namen, bewegende Reden und kulinarische Köstlichkeiten. Hier kommen die Highlights des DSP 2026. Ein Abend voller Glamour, großer Gefühle und Menschen, die nicht nur auf der Leinwand bewegen.

Ein Blick, der alles sagt. Ein Satz, der unter die Haut geht. Eine Figur, die uns noch Jahre später begleitet. Große Schauspielkunst schafft etwas, das kein Drehbuch garantieren kann: Sie lässt uns fremde Leben fühlen, als wären es unsere eigenen. Und manchmal verstehen wir dadurch sogar uns selbst ein bisschen besser. Genau diese Kunst feiert der Deutsche Schauspielpreis. Seit seiner Premiere 2012 während der Berlinale rückt er Menschen ins Rampenlicht, die Geschichten nicht einfach spielen, sondern ihnen etwas Unvergessliches verleihen. Das Schöne daran: Hier entscheidet die Schauspielwelt selbst, wer ausgezeichnet wird. In acht Kategorien wählen die Mitglieder der Schauspielgewerkschaft BFFS ihre Preisträger in geheimer Abstimmung, während der Vorstand die Ehrenpreise vergibt. Möglich wird dieser besondere Abend durch ehrenamtliches Engagement und die Unterstützung von Sponsoren wie der Generalvertretung Allianz Kundler aus Berlin. 2026 gibt es gleich doppelten Grund zu feiern: 20 Jahre BFFS und 15 Jahre Deutscher Schauspielpreis und eine Erkenntnis: Die größte Leistung der Schauspielkunst ist vielleicht, dass wir für einen Moment jemand anderes sein dürfen und uns dabei selbst begegnen.

Was auf der Bühne mühelos aussieht, ist hinter den Kulissen oft das Ergebnis jahrelanger Arbeit. Und was für die Schauspielkunst gilt, gilt auch für einen Abend, der ihr gewidmet ist. Hinter dem Deutschen Schauspielpreis steht der Bundesverband Schauspiel e. V. (BFFS) als Veranstalter und die LA MAISON Film GmbH als Co-Veranstalter. Zwei Akteure, die dafür sorgen, dass aus der Wertschätzung für außergewöhnliche Leistungen ein Ereignis wird, das weit über die Preisverleihung hinausstrahlt. Der BFFS, die Gewerkschaft der Schauspielbranche, setzt sich seit 20 Jahren für die Interessen und Arbeitsbedingungen seiner Mitglieder ein. 2012 rief er den Deutschen Schauspielpreis ins Leben, um die Kunst und die Menschen dahinter aus der Perspektive ihrer eigenen Branche zu würdigen. Doch selbst die schönste Bühne entsteht nicht im Alleingang. Das weiß auch David Patrick Kundler aus eigener Erfahrung. Mit Wurzeln in der Medienbranche weiß er, wie viel hinter einem gelungenen Auftritt steckt. Deshalb ist sein Engagement mehr als eine Frage des guten Geschmacks: Es ist Ausdruck einer persönlichen Verbundenheit mit der Welt des Films und den Menschen, die sie gestalten. So entsteht aus vielen einzelnen Beiträgen ein Abend, der weit mehr hinterlässt als schöne Bilder. Ermöglicht durch Menschen, die zusammenhalten.

Wer entscheidet eigentlich, was große Schauspielkunst ausmacht? Menschen, die selbst wissen, wie viel Wahnsinn, Mut und Herzblut in einer einzigen Szene stecken. Die siebenköpfige Nominierungsjury des Deutschen Schauspielpreises 2026 vereint Hollywood-Erfahrung, Theaterleidenschaft, kreative Grenzgänger und jede Menge Gespür für außergewöhnliche Talente. Hier trifft James Bond auf Arthouse, Humor auf Tiefgang und Erfahrung auf frische Perspektiven. Vorhang auf für sieben Persönlichkeiten, die ganz genau hinschauen.

Aglaia Szyszkowitz
Über 170 Filmproduktionen, Theaterliebe und ein Herz, das besonders für Komödien schlägt. Von Das Sams bis Inventing Anna beweist die gebürtige Grazerin, dass große Schauspielkunst keine Genregrenzen kennt. Und wer nach so vielen Rollen noch immer am liebsten Menschen zum Lachen bringt, hat das gewisse Etwas längst zur Kunstform gemacht.

Bastian Reiber
Schauspieler, Regisseur, Autor und kreativer Tausendsassa. Ob Schaubühne, Volksbühne, Netflix oder eigene Serienideen, Bastian Reiber wartet nicht darauf, dass spannende Geschichten entstehen. Er macht sie einfach selbst. Ausgezeichnet mit dem Kunstpreis Berlin und immer neugierig auf das nächste kreative Abenteuer.

Götz Otto
Einmal James Bond das Leben schwer machen und schon ist man Filmgeschichte. Doch Götz Otto kann weit mehr als den eiskalten Bösewicht. Von Steven Spielbergs Schindlers Liste über Cloud Atlas bis zu internationalen Großproduktionen kennt er Hollywood und die deutsche Filmwelt aus nächster Nähe. Ein Mann mit Leinwandpräsenz im XXL Format.

Jenny Schily
Leise Töne, große Wirkung. Jenny Schily bewegt sich zwischen anspruchsvollem Autorenkino, großen Theaterbühnen und experimenteller Kunst, als wäre das alles ein einziges kreatives Wohnzimmer. Ihre Stärke liegt im genauen Hinsehen und in Geschichten, die nicht immer bequem sind, dafür aber umso länger nachhallen.

Reiki von Carlowitz
Fünf Sprachen, unzählige kreative Perspektiven und ein Lebenslauf, der locker für mehrere Filme reichen würde. Schauspielerin, Dialect Coach, Regisseurin und Nachhaltigkeitsexpertin. Von internationalen Filmsets bis zu Opernproduktionen denkt Reiki von Carlowitz Schauspielkunst weit über die Kamera hinaus. Multitalent ist hier fast schon untertrieben.

Simon Steinhorst
Schauspieler, Filmemacher, Animationskünstler und selbst Gewinner des Deutschen Schauspielpreises 2025. Sein Kurzfilm Doom Cruise holte den Deutschen Kurzfilmpreis, seine Schauspielarbeit reicht von Comedy bis Science Fiction. Simon Steinhorst beweist, dass Kreativität keine Schubladen braucht. Höchstens eine ziemlich große Spielwiese.

Yun Huang
Sechs Sprachen, internationale Filmfestivals und eine Kreativität, die sich garantiert nicht in eine einzige Rolle pressen lässt. Schauspielerin, Autorin und Regisseurin mit Auftritten in KLEO und Silent Friend an der Seite von Tony Leung und Léa Seydoux. Yun Huang liebt Geschichten, die neue Blickwinkel eröffnen und eingefahrene Denkmuster ordentlich durcheinanderwirbeln.

Sieben unterschiedliche Lebenswege, sieben künstlerische Handschriften und eine gemeinsame Mission: Schauspielkunst entdecken, die nicht nur beeindruckt, sondern wirklich etwas auslöst. Denn Talent erkennt man nicht immer am lautesten Applaus. Manchmal reicht ein einziger Blick.

1. Dramatische Hauptrolle

Valerie Pachner: Vier minus drei
Idan Weiss: Franz K.
Lina Beckmann: Polizeiruf 110: Tu es!
Dana Herfurth: Small Town Girl
Josef Hader: Sturm kommt auf
Edin Hasanović: Tatort: Dunkelheit

2. Dramatische Nebenrolle

Sira-Anna Faal: Euphorie
Linde Prelog: Landkrimi: Bis in die Seele ist mir kalt
Frederic Linkemann: Sturm kommt auf
Andrei Viorel Tacu: Tatort: Schwarzer Schnee

3. Komödiantische Rolle

Karin Hanczewski: Call My Agent: Berlin
Thorsten Merten: Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße
Luna Wedler: Sie glauben an Engel, Herr Drowak?
Bernadette Heerwagen: München Mord: Eine echte Täuschung

4. Episodische Rolle

Armin Rohde: Hundertdreizehn, Folge Richard
David Ali Rashed: In aller Freundschaft: Die jungen Ärzte, Folge Irrtum
Evelin Schwarz: SOKO Stuttgart, Folge Kreide fressen
Hayal Kaya: SOKO Stuttgart, Folge Kreide fressen

5. Duo

Diyar Ilhan und Shadi Eck: Club der Dinosaurier
Lia von Blarer und Robert Stadlober: Hundertdreizehn
Aenne Schwarz und Thomas Prenn: Zweitland

6. Starker Auftritt

Lilli Fichtner:Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße
Kristina Pauls: Polizeiruf 110: Tu es!
Bettina Stucky: Sie glauben an Engel, Herr Drowak?
Sahin Eryilmaz: Tatort: Dunkelheit

7. Nachwuchs

Magdalena Laubisch: Die Nichte des Polizisten
Derya Akyol: Euphorie
Luna Mwezi: Stabil
Beren Zint: Stabil

8. Die Stimme

Lena Schmidtke
Imaya Ugwonno
Alexander Prince Osei
Dennis Herrmann

1. Komödiantische Rolle Karin Hanczewski Call My Agent – Berlin
2. Dramatische Hauptrolle Edin Hasanović Tatort – Dunkelheit
3. Dramatische Hauptrolle Valerie Pachner Vier minus drei
4. Starker Auftritt Sahin Eryilmaz Tatort – Dunkelheit
5. Bestes Duo Lia von Blarer & Robert Stadlober Hundertdreizehn
6. Episodische Rolle Armin Rohde Hundertdreizehn – Folge „Richard“
7. Dramatische Nebenrolle Linde Prelog Landkrimi – Bis in die Seele ist mir kalt
8. Nachwuchspreis Magdalena Laubisch Die Nichte des Polizisten
9. Synchronpreis „Die Stimme“ Imaya Ugwonno
10. Ensemble-Preis Johanna Hellwig & Ensemble Mit der Faust in die Welt schlagen
11. Fairnesspreis Dokumentarfilm „Im Osten was Neues“ Im Osten was Neues
12. Therese-Giehse-Preis Ole Lagerpusch Catarina oder Von der Schönheit, Faschisten zu töten

Große Stimmen

Manche Preise ehren große Leistungen. Andere schenken Hoffnung. Beim Deutschen Schauspielpreis 2026 wurde beides spürbar. Sahin Eryilmaz richtete bewegende Worte an junge Menschen, die sich übersehen fühlen, und erinnerte daran, dass Herkunft niemals über Zukunft entscheiden muss. Auch Awet Tesfaiesus setzte in ihrer Rede bei der Verleihung des Deutschen Fairnesspreises ein Zeichen für Zusammenhalt und Veränderung. Zwei starke Stimmen, eine Botschaft, die bleibt: Unsere Geschichte ist noch nicht zu Ende. Und manchmal beginnt Großes damit, dass jemand an uns glaubt.

David Patrick Kundler

Schauspielkunst ist die Fähigkeit, uns das Leben eines anderen Menschen so nahezubringen, dass wir unser eigenes plötzlich anders betrachten.

GRACE, Glamour & große Namen

Noch keine Trophäen, aber reichlich Gesprächsstoff. Bevor beim Deutschen Schauspielpreis 2026 die Auszeichnungen verliehen wurden, stand der erste große Akt an: die Bekanntgabe der Nominierten. Im Im Juni 2026 traf sich die Filmwelt im GRACE Restaurant des HOTEL ZOO BERLIN. Zwischen neugierigen Blicken, herzlichem Wiedersehen und prickelnden Gläsern fielen die Namen. Der Applaus war groß. Die Vorfreude auf September noch größer.

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Häufige Fragen

Was möchten Sie gern wissen?

Manche Menschen schreiben Geschichte, andere spielen sie. Und manche schaffen gleich beides. Beim Deutschen Schauspielpreis 2026 wurden zwei ganz besondere Ehrenpreise verliehen, die zeigen, dass wahre Größe weit über den roten Teppich hinausreicht. Der Ehrenpreis für das Lebenswerk ging an Ottfried Fischer, einen Mann, der mit unverwechselbarem Charme, messerscharfem Humor und einer ordentlichen Portion bayerischer Schlagfertigkeit Fernsehgeschichte geschrieben hat. Einer, der beweist, dass man nicht immer viele Worte braucht, um Großes zu erzählen. Manchmal reichen ein Blick, eine Pause und ein trockener Spruch zur richtigen Zeit. Der Ehrenpreis Inspiration ging an die International Federation of Actors, kurz FIA, vertreten durch ihre Präsidentin Gabrielle Carteris. Denn während Schauspieler auf der ganzen Welt in die unterschiedlichsten Rollen schlüpfen, sorgt die FIA dafür, dass ihre Stimmen auch abseits der Kamera gehört werden. Sie kämpft international für die Rechte und faire Arbeitsbedingungen der Menschen, die unsere Geschichten lebendig machen. Schließlich braucht große Kunst nicht nur Talent und Leidenschaft, sondern auch Menschen, die ihr den Rücken stärken. Beide Ehrenpreise wurden auf Vorschlag der Jury vom Vorstand des Bundesverbands Schauspiel vergeben. Zwei Auszeichnungen, zwei völlig unterschiedliche Wege, die Welt des Schauspiels zu bereichern.

Große Gefühle, starke Geschichten und Menschen, die uns mit ihrer Kunst in völlig andere Welten entführen. Genau darum geht es beim Deutschen Schauspielpreis. Er ist eine der besonderen Bühnen für die Schauspielkunst in Deutschland. Gefeiert werden diejenigen, die uns vor der Kamera zum Lachen, Weinen, Staunen und Mitfiebern bringen. Hier stehen nicht Prominenz, Einschaltquoten oder Followerzahlen im Mittelpunkt, sondern schauspielerisches Können, Leidenschaft und außergewöhnliche Leistungen. Ins Leben gerufen wurde der Preis vom Bundesverband Schauspiel, kurz BFFS, der Gewerkschaft für Schauspielerinnen und Schauspieler in Deutschland. Und das macht die Auszeichnung besonders persönlich. Denn in acht Kategorien entscheiden die Mitglieder des BFFS in geheimer Wahl, welche Kollegen ausgezeichnet werden. Hier ehren also Menschen, die selbst täglich in andere Rollen schlüpfen, die Kunst ihrer eigenen Branche. 2026 wurde der Deutsche Schauspielpreis in Berlin verliehen und feierte gleichzeitig sein 15. Jubiläum sowie 20 Jahre BFFS. Ein Abend, an dem nicht einfach Trophäen verteilt werden, sondern Talent sichtbar, Leidenschaft gefeiert und die Magie des Schauspiels gewürdigt werden. Denn Geschichten wollen nicht einfach erzählt werden. Sie brauchen Menschen, die sie unvergesslich machen.

Hier entscheidet nicht irgendeine Jury hinter verschlossenen Türen, sondern die Menschen, die selbst wissen, wie viel Herzblut, Mut und Können in einer Rolle stecken. Beim Deutschen Schauspielpreis haben die Profis das letzte Wort. In acht Kategorien bestimmen die Mitglieder des BFFS, in geheimer Wahl, wer die begehrten Auszeichnungen erhält. Das Besondere daran: Hier würdigen Schauspieler die herausragenden Leistungen ihrer Kollegen. Ganz nach dem Motto: Wer könnte große Schauspielkunst besser erkennen als diejenigen, die sie selbst jeden Tag leben? Mit echter Wertschätzung, kollegialem Respekt und jeder Menge Leidenschaft für die Kunst.

Doppelt hält besser. Und beim Deutschen Schauspielpreis 2026 wurde gleich zweimal ordentlich abgeräumt. Zwei Produktionen, vier Auszeichnungen und fünf Schauspielpersönlichkeiten, die für echte Glanzmomente sorgten. Der Tatort: Dunkelheit brachte trotz seines düsteren Titels gleich zwei Stars zum Strahlen. Sahin Eryilmaz wurde für seinen Starken Auftritt ausgezeichnet, Edin Hasanović triumphierte in der Kategorie Dramatische Hauptrolle. Doch auch Hundertdreizehn hatte allen Grund zum Feiern. Lia von Blarer und Robert Stadlober begeisterten als Bestes Duo, während Armin Rohde für seine Episodische Rolle in der Folge Richard ausgezeichnet wurde. Vier Preise, zwei Produktionen und ein Abend voller verdientem Applaus. Ob allein, zu zweit oder für einen einzigen unvergesslichen Auftritt, diese Gewinner haben bewiesen, dass große Schauspielkunst nicht nur Geschichten erzählt, sondern Geschichte schreibt.

Hollywood hat die Oscars. Berlin hat einen Abend, an dem Stars füreinander applaudieren. Klingt nach einem kleinen Unterschied? Ist eine ziemlich große Sache. Während bei den Oscars die gesamte Filmkunst von Regie über Drehbuch bis zur Musik gefeiert wird, gehört das Rampenlicht beim Deutschen Schauspielpreis vor allem jenen, die Geschichten ein Gesicht, eine Stimme und eine Seele geben. Denn wer eine Rolle zum Leben erweckt, kennt auch die andere Seite des Geschäfts: das hundertste Casting, die Absage nach dem perfekten Vorsprechen, die Monate ohne Drehbuch und das Glück, wenn plötzlich alles zusammenpasst. Genau deshalb hat die Anerkennung durch die eigenen Kollegen einen besonderen Wert. Beim Deutschen Schauspielpreis entscheidet nicht die Lautstärke des Applauses über die Auszeichnungen, sondern das Urteil derer, die selbst vor der Kamera stehen. Hier kann ein einziger Auftritt ebenso viel Aufmerksamkeit verdienen wie eine große Hauptrolle. Neben bekannten Namen finden auch Nachwuchstalente, Ensembles und außergewöhnliche künstlerische Beiträge ihren Platz. Denn Filmgeschichte entsteht selten im Alleingang. Sie lebt von Menschen, die einander zuhören, sich gegenseitig besser machen und manchmal für wenige Minuten etwas schaffen, das uns jahrelang nicht loslässt. Vielleicht ist das der wahre Luxus dieses Abends: In einer Branche, in der ständig um Rollen konkurriert wird, gehört die Bühne für einen Moment ganz der gegenseitigen Anerkennung. Hollywood feiert seine Stars. Berlin feiert, was sie füreinander sind.

Der Deutsche Fairnesspreis 2026 ging an den Dokumentarfilm Im Osten was Neues von Regisseurin Lorraine Blumenthal. Eine Auszeichnung für eine Geschichte, die unter dem diesjährigen Motto Zusammenleben der Kulturen zeigt, wie aus Unterschieden Gemeinsamkeiten, aus Vorurteilen neue Perspektiven und aus Begegnungen echte Veränderungen entstehen können. Im Mittelpunkt stehen Eichi, Asad und Thomas, drei Männer im vorpommerschen Torgelow, deren Lebenswege unterschiedlicher kaum sein könnten. Eichi hat eine rechtsextreme Vergangenheit, Asad und Thomas bringen Flucht und Migrationserfahrungen mit. Was sie verbindet, ist ein Fußballplatz und die Suche nach Zugehörigkeit, Vertrauen und einer gemeinsamen Zukunft. Der Film erzählt kein Märchen, in dem plötzlich alle Vorurteile verschwinden und die Welt wieder rosarot ist. Er zeigt etwas viel Wertvolleres: Dass Menschen über sich hinauswachsen können, dass Veränderung dort beginnt, wo wir einander wirklich begegnen, und dass Zusammenhalt nicht bedeutet, gleich zu sein, sondern einander eine Chance zu geben.

Awet Tesfaiesus, Mitglied des Deutschen Bundestages und Obfrau im Ausschuss für Kultur und Medien, würdigte den Film bei der Preisverleihung mit einer bewegenden Rede, die daran erinnerte, dass unsere Zukunft nicht längst geschrieben ist, sondern wir selbst mitentscheiden, wie wir morgen miteinander leben. Eine Botschaft, die weit über den Fußballplatz hinausgeht und perfekt zum Gedanken des Deutschen Fairnesspreises passt. Denn Fairness beginnt nicht erst dort, wo alle dieselben Regeln kennen, sondern dort, wo wir bereit sind, einander zu sehen. Manchmal braucht es eben keine großen Reden, um die Welt ein kleines Stück besser zu machen. Manchmal reichen ein Ball, ein bisschen Mut und Menschen, die lieber Brücken bauen als Mauern. Und genau das macht Im Osten was Neues so besonders: Ein Film, der nicht nur vom Miteinander erzählt, sondern zeigt, was daraus entstehen kann.

Der Ensemblepreis 2026 ging an Casting Director Johanna Hellwig und das beeindruckende Schauspielensemble des Films Mit der Faust in die Welt schlagen von Regisseurin Konstanze Klaue. Ausgezeichnet wurden Anton Franke, Camille Moltzen, Anja Schneider, Christian Näthe, Johannes Scheidweiler, Sammy Scheuritzel, Moritz Hoyer, Steffi Kühnert, Katrin Röver, Jannis Veihelmann, Hannes Wegener, Tilmann Döbler und Meinhard Neumann. Dreizehn Schauspielpersönlichkeiten, dreizehn unterschiedliche Stimmen und eine gemeinsame Meisterleistung, die beweist, dass wahre Schauspielkunst kein Wettbewerb um die meisten Scheinwerfer ist. Hier glänzt niemand auf Kosten der anderen, sondern alle bringen sich gegenseitig zum Leuchten. Der Film nimmt uns mit in die 2000er Jahre zwischen Bautzen und Hoyerswerda, mitten hinein in eine Welt voller Sehnsucht, Wut, verletzter Hoffnungen und der großen Frage, wo wir eigentlich hingehören. Keine glattpolierten Helden, keine einfachen Wahrheiten und garantiert kein Wohlfühlkino mit Zuckerguss. Stattdessen Menschen, die kämpfen, zweifeln, Fehler machen und sich doch nichts sehnlicher wünschen als Anerkennung, Wärme und ein bisschen Glück. Simon Steinhorst eröffnete die Preiswürdigung mit einem eindringlichen Blick auf die Figuren, die verzweifelt nach Anschluss suchen, um ihre Würde ringen und sich manchmal so allein fühlen, dass selbst ihr lautester Hilferuf ungehört bleibt. Jenny Schily übernahm anschließend und rückte die außergewöhnliche Leistung des Ensembles ins Rampenlicht. Sie würdigte die schonungslose Ehrlichkeit, mit der jede Figur ihre eigene Geschichte erzählt und uns spüren lässt, wie nah Verzweiflung und Hoffnung manchmal beieinanderliegen. Und dann ist da noch Johanna Hellwig, die mit ihrem feinen Gespür für Menschen diese außergewöhnliche Besetzung zusammengebracht hat. Gemeinsam mit Regisseurin Konstanze Klaue entstand ein Film, der nicht einfach nur unterhält, sondern aufrüttelt, berührt und lange nachwirkt. Denn manchmal braucht es keine Superhelden, keine perfekten Lebensläufe und kein Happy End mit Schleife. Manchmal ist das Mutigste, was ein Film tun kann, Menschen so zu zeigen, wie sie wirklich sind. Mit all ihren Widersprüchen, ihren Wunden und ihrer Sehnsucht nach Zugehörigkeit. Und genau darin liegt die Magie dieses Ensembles. Dreizehn Talente, unzählige Emotionen und eine Geschichte, die uns daran erinnert, dass hinter jeder harten Fassade ein Mensch steckt, der gesehen werden möchte. Ein Preis für das große Ganze und für die wunderbare Erkenntnis, dass wir gemeinsam oft mehr bewegen können, als jeder für sich allein.

Eine Gästeliste wie ein Filmabspann der Extraklasse. Rund 550 Gäste kamen am 11. September 2026 im Pullman Berlin Schweizerhof zusammen, um die deutsche Schauspielkunst zu feiern. Mit dabei waren Anja Kling mit Oliver Haas, Gerit Kling mit Wolfram Becker, Bettina Zimmermann mit Kai Wiesinger, Natalia Wörner, Wolke Hegenbarth, Sunnyi Melles, Melika Foroutan, Gesine Cukrowski, Josef Hader, Helena Zengel und Gabrielle Carteris, die den Ehrenpreis Inspiration entgegennahm. Auch die ausgezeichneten Valerie Pachner, Edin Hasanović, Sahin Eryilmaz, Linde Prelog, Karin Hanczewski, Lia von Blarer, Robert Stadlober und Magdalena Laubisch sorgten für besondere Momente. Und spätestens als Lars Eidinger mit seinem DJ-Set „ANTI DISCO“ die Regie übernahm, war klar: Dieser Abend hatte auch nach der Preisverleihung noch einiges zu bieten.

Auf der Gästeliste standen außerdem Aenne Schwarz, Aglaia Szyszkowitz, Alexander Milo, Alina Levshin, Aline von Drateln, Andrea Luedke, Anett Pachulski, Anja Haverland, Anja Karmanski, Anja Schneider, Anne Werner, Anne-Marie Waldeck, Awet Tesfaiesus, Aylin Öcal, Beka Bediana, Benny O. Arthur, Bernadette Heerwagen, Bettina Stucky, Branko Buchberger, Carol Schuler, Carlotta Weide, Christian Senger, Christin Nichols, Christine Eichel, Claudia Campus, Daniela Reichert, Daniele Rizzo, David Ali Rashed, Dennis Herrmann, Derya Flechtner, Diane Izabiliza, Didem Ercin, Dominick Luquer, Dominik Maringer, Evelin Schwarz, Falk-Willy Wild, Frederic Heidorn, Frederic Linkemann, Gabrielle Scharnitzky, Gerdy Zint, Götz Otto, Hanne Hallwass, Hans-Werner Meyer und Jacqueline Macaulay mit Sohn Callum, Hayal Kaya, Helga Müller, Jenny Schily, Joelle Banse, Johannes Heinrichs mit Nadja Jo Klapper, Julia Bremermann, Julia Halewat, Julia Stinshoff, Juliane Meyer Gregori, Kara Edenberg, Katharina Abt, Katharina Gerhardt, Katharina Tebroke, Katrin Röver, Kerstin Schilly, Kim Michele Kneissl, Lamin Leroy Gibba, Lea Zoe Voss, Leonille Elisabeth Prinzessin zu Sayn-Wittgenstein, Lorraine Blumenthal, Luise und Max Befort, Luise Grossmann, Marie von den Benken, Mariella Ahrens, Marios Gavrilis, Max Woelky mit Sinja Dieks, Melanie Reichert, Melika Foroutan, Meryem Moutaoukkil, Michael Brandner mit Karin, Michaela Mumm-von Oldenburg mit Frank, Miriam Langenscheidt, Monika Anna Wojtyllo, Morgane Ferru, Nadine Heidenreich, Nadine Klein, Nanna Kuckuck, Nastasja Kuntze, Natascha Gruen, Nhung Hong, Nova Meierhenrich, Ole Lagerpusch, Oleg Tikhomirov, Peter Reichert, Peter Wolf mit Melanie Wolf, Pierre Kiwitt, Rebecca Kunikowski, Reiki von Carlowitz, Reza Brojerdi, Senad Ramcilovic mit Danijela Ramcilovic, Simon Steinhorst, Sina Tkotsch, Sofie Eifertinger, Sogol Faghani, Stephan Grossmann, Steven Preisner, Thorsten Merten, Timo Jacobs, Uli Edel, Ulrich Brandhoff, Vanessa Eichholz, Victoire Laly, Victoria Jancke, Yara Hoffmann, Yun Huang und Yu Zhang. Für den musikalischen Ausklang sorgten außerdem DJane Aylin Öcal und Samuel S. Franklin mit seiner Karaoke-Station.

So viele bekannte Gesichter, so unterschiedliche Geschichten und doch ein gemeinsamer Anlass: die Liebe zur Schauspielkunst. Ein Abend, der bewies, dass die spannendste Besetzung manchmal nicht auf der Leinwand, sondern direkt daneben zu finden ist.

Was haben große Schauspielkunst und erstklassige Versicherungsberatung gemeinsam? Mehr, als man auf den ersten Blick vermuten würde. Beide leben von Menschen, ihren Geschichten und der Kunst, Vertrauen zu schaffen. Als Sponsor des Deutschen Schauspielpreises 2026 unterstützt Allianz Kundler eine Branche, zu der David Patrick Kundler eine besondere Verbindung pflegt. Denn die Begeisterung für Film und Medien ist kein Zufall und schon gar keine spontane Liebe zum roten Teppich. Sie hat ihre Wurzeln in der eigenen Familiengeschichte und ist bis heute lebendig. Ob durch kreative Imagefilme, die Leidenschaft für bewegende Bilder oder die Nähe zu Menschen, die vor und hinter der Kamera Großes schaffen. Die Filmwelt ist für Kundler weit mehr als eine glamouröse Kulisse. Sie steht für Kreativität, Mut, Leidenschaft und die Fähigkeit, Menschen zu berühren. Werte, die auch das Unternehmen prägen. Denn während Schauspieler auf der Leinwand in fremde Rollen schlüpfen, begleitet Kundler Menschen bei den wichtigsten Rollen ihres eigenen Lebens. Die schönste Gemeinsamkeit? Große Geschichten brauchen Mut. Und manchmal jemanden, der einem den Rücken freihält. Genau deshalb ist dieses Sponsoring mehr als ein Logo auf einer Sponsorenwand. Es ist Ausdruck echter Verbundenheit mit der Kunst und den Menschen dahinter. Denn im Film wie im echten Leben gilt: Die Hauptrolle spielt immer der Mensch.

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